SucheKommende Termine08.02 - FSJ-Anleitertreffen Nürnberg
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10.02 - Kreisliga-Training
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10.02 - Kinderschach-Patent Dasing
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11.02 - Jugend-Kreisliga 2
11.02 - Bayer. Jugend-Schnell-EM
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12.02 - Kreisliga 6. Runde
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17.02 - Kreisliga-Training
17.02 - Mitgliederversammlung
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24.02 - kein Jugendschach
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25.02 - Jugend-Open Hainsacker
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26.02 - Bezirksligen
26.02 - Regionalliga 7. Runde
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02.03 - Kreisliga 7. Runde
02.03 - Vereinsmanager Verlängerung
03.03 - Jugend-Open Schweinfurt
03.03 - KJR-Kickerturnier
03.03 - KJR-Fundraising-Seminar
03.03 - Bayer. U12-MM 1
04.03 - Kreisliga 7. Runde
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09.03 - Tag des offenen Schachbrettes
09.03 - Zunftstube belegt
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09.03 - Vereinsmeisterschaft komplett
10.03 - BLSV-Steuerseminar
10.03 - Turnierleiter-Lehrgang
10.03 - Jugend-Bayernliga 6/7
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11.03 - Bezirksligen
16.03 - Vereinsblitz
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17.03 - Schulschach-Cup Bindlach
17.03 - Bayer. Schulschach-MM
18.03 - Kreisliga 8. Runde
18.03 - 2. Bundesliga 8. Runde
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Dienstag, 19. Mai 2009Computerschach-WM in Pamplona (Abschluss)Pamplona 2009 Jetzt mit Bericht zu den Runden 5-9 sowie Partien mit Bewertungen vom Programm selbst. Mit folgenden Links können Sie sich über den Stand informieren: Hier Johannes Zwanzgers Bericht zum 1. Tag (Anreise):
![]() Zwischenstopp Bilbao:
Blumenwauzi vor dem Guggenheim Museum Für den ersten Teil der Reise, die Zugfahrt, habe ich wenig Aufregendes zu vermelden, an die Verspätungen der Deutschen Bimmelbahn, die sich Dank ihres flächendeckenden Auftretens schon fast wieder gegenseitig egalisieren, hat man sich ja schon gewöhnt. Jedenfalls konnte ich in München pünktlich in den Hauptbahnhof einsteigen und kam wie geplant (wenngleich es etwas mehr als zehn Minuten gedauert hat) am Flughafen unserer weiß-blauen Landeshauptstadt an. ![]() Metallspinne vorm Guggenheim-Museum ![]() Prototyp einer neuen Form von Blumenerde Hier Johannes Zwanzgers Bericht zum 2. Tag (Runde 1 und 2):
![]() Rybka darf heute zu Partiebeginn ... ![]() ... gleich zweimal ziehen. ![]() Richard Pijl, Autor von Jonnys Erstrundengegner "The Baron" In der zweiten Partie musste Jonny gegen den mehrfachen Weltmeister Shredder von Stefan Meyer-Kahlen ran und machte seine Sache - mit kleinen Abstrichen - ganz ordentlich: Nach der zahmen weißen Eröffnungsbehandlung glich er mühelos aus und bald war - wie schon am Vormittag, diesmal jedoch wirklich remisträchtig - eine Stellung mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern am Brett. In dieser Phase gab sich Jonny reichlich "Mühe", die Partie auf Kosten meiner Nerven noch einmal - völlig unnötig - spannend zu gestalten. Bei beiden Programmen stieg die Bewertung für Weiß langsam aber stetig an, um dann nach dem Tausch der Türme - wonach das Remis unterschriftsreif ist - doch wieder fast auf Null abzufallen. Ganz sicher, dass Shredder nicht vielleicht doch irgendwo den Gewinn ausgelassen hat, bin ich mir aber nicht. Auf jeden Fall sind 1.5/2 ein prima Start und ich hoffe natürlich, dass es so weitergeht." Hier Johannes Zwanzgers Bericht zum 3. Tag (Runde 3 und 4):
"Die gestrige dritte Runde gegen "Junior" (Amir Ban / Israel) begann sehr vielversprechend: In einer Variante des angenommenen Damengambits konnte Jonny mit Weiß rasch soviel Druck ausüben, dass Junior sich genötigt sah, die Qualität zu geben. Alle Zuschauer waren sich zu diesem Zeitpunkt mit Jonny (der die Stellung fast mit 2 Bauerneinheiten zu seinen Gunsten bewertete) einig, dass Schwarz unmöglich ausreichende Kompensation haben kann; als fünf Züge später (nach 29. ... g4) ein schwarzer Bauer auf g4 auftauchte, sah das schon ganz anders aus, denn dieser hindert (in Kooperation mit dem Springer auf e5) gleich vier weiße Königsflügelbauern am Vorrücken und gibt Schwarz so jede Menge Raum am Königsflügel. Jonny war zu diesem Zeitpunkt immer noch einigermaßen glücklich, während Junior schon Schwarz am Drücker sah. In der Folge kann er den Druck immer weiter ausbauen, unter welchem Weiß letztlich zusammenbricht. Spätestens nach 43. f3 ist die Partie vorbei, aber da sah es auch schon nicht mehr gut aus. Mir ist nicht klar, wo genau Jonnys Fehler in der Partie liegen, beeindruckend auf jeden Fall, wie gut Junior schon frühzeitig die Kompensation gerochen hat. Der gewinnt in der Nachmittagsrunde eine weitere spektakuläre Partie gegen Hiarcs - meines Erachtens bisher sogar DIE Partie der WM - und ist damit jetzt Rybkas schärfster Verfolger. Jonny schafft wie erwartet den ganzen Punkt gegen "Joker": Die Partie ist im Prinzip schon nach knapp zwei Stunden vorbei, trotzdem lässt sich der holländische Autor Harm-Geert Müller alles bis zum Matt zeigen. Das ist natürlich sein gutes Recht, aber trotzdem langweilig und zieht sich, da Jonny selbst beim Mattsetzen seinem ganz normalen Zeitschema folgt, noch über weitere zwei Stunden hin. Daher verpasse ich auch leider den TV-Bericht über die WM, der um 20:00 Uhr auf Canal 4 gesendet werden soll - hoffentlich kann ich ihn noch irgendwo auftreiben. Als die Partie um 20:30 endlich vorbei ist, habe ich nur den Wunsch, irgendwo so schnell wie möglich etwas Essbares aufzutreiben - Frühstück und Mittagessen sind mal wieder ausgefallen und von den Lollis und Kaugummis, die es hier im Turniersaal gibt, kann man sich auf Dauer auch nicht ernähren. So eine WM ist echt anstrengend, obwohl man eigentlich den ganzen Tag nur rumsitzt! Hier Johannes Zwanzgers Bericht zum 4. Tag (Runde 5):
Der Pamploner "Zoo" Am Donnerstag ging es in Runde 5 mit Weiß gegen "Pandix" von Gyula Horváth, ein richtiges Urgestein unter den Schachprogrammen, das schon vor über 20 Jahren (zu seligen Atari ST-Zeiten) an der Computer-WM teilgenommen hat. Jonny hat im Prinzip gut gespielt und aus einem scharfen Sizilianer heraus ein gutes Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer mit einem gefährlichen Freibauern auf der c-Linie erreicht. Trotzdem hätte es um ein Haar nicht zum Sieg gereicht, hätte Pandix mit 31. ... Kg6?! und 38. ... g5?? nicht selbst kräftig mitgeholfen (ein Panikzug, Pandix sah, dass er seinen Turm gegen den Bauern geben muss, aber nicht, dass das nach dem logischeren 38. ... Tc8 39. Txa6 Kxh5 (39. Tc5 f5 etc.) früher oder später auch Weiß hätte tun müssen). Somit steht Jonny im Moment bei 3.5/5, womit ich sehr zufrieden bin.
Im Anschluß an die fünfte Runde fand das Blitzturnier statt, das mit 7/8 wieder mal eine sichere Beute für Rybka wurde (die einzige Niederlage stammt aus Runde 1 gegen Jonny, wo Rybka am Ende aufgrund eines Bugs die Zeit überschritt). Shredder wurde mit 6.5 Punkten Zweiter, Jonny und Deep Sjeng teilten sich mit 5.5 Punkten den dritten Platz. Auch das ist aus meiner Sicht ein erfreuliches Ergebnis. Ein weiterer angenehmer Aspekt ist, dass mit "Danasah" von Pedro Castro auch ein spanisches Programm teilnimmt und ich somit jemanden habe, mit dem ich Spanisch üben kann. Da Pedro so seine Schwierigkeiten mit dem Englischen hat, bringt das sogar ganz praktische Vorteile mit sich: Bei der Vorbesprechung zum Blitzturnier darf ich als Dolmetscher fungieren und fühle mich sehr geehrt.
er Palast von Carlos III in Olite In Pamplona zählen sie schon die Zeit... ... bis zu den nächsten Stierläufen Jetzt gleich geht es in Runde 6 mit Weiß gegen Rybka - ich hoffe einfach mal auf eine gute Partie von Jonny und mit etwas Glück kann er ja vielleicht sogar punkten." Hier Johannes Zwanzgers Bericht zum 5. und 6. Tag (Runde 6-9):
![]() Gesehen in der Fußgängerzone von Pamplona - echt oder nur eine Puppe? Derart angeschlagen geht es in die siebte Runde gegen "Hiarcs" von Mark Uniacke, wo in einer extrem scharfen Najdorf-Variante im Gegensatz zur Vormittagsrunde das Buch zu früh (nämlich nach 13. Lf4) zu Ende ist. In der Folge findet Jonny wohl ein, zwei mal nicht die genaueste Fortsetzung und kann dann seinen in der Mitte festgehaltenen König nur unter Bauernopfer in ein sehr schlechtes Endspiel retten. Als nur noch die Springer am Brett sind, kommt noch einmal etwas Spannung auf, als der Score beider Programme weit auseinanderdriftet - während Jonny sich zunehmend besser fühlt, geht die Bewertung von Hiarcs für Weiß nach oben. Die Erklärung dafür war dann aber relativ schnell gefunden: Weil Hiarcs auch einige Sechssteinerdatenbanken nutzte, konnte er das Endspiel von König und drei Bauern gegen König und Springer nach 44.Kxa6 einfach nachschlagen und als Gewinn abhaken. Jonny dagegen musste es für sich selbst "ausrechnen" und das dauert bei drei Bauern auf der Grundreihe doch ziemlich lange. Die lange Rochade komplettierte er dann heute früh gegen das belgische Programm "Deep Sjeng" (Gian-Carlo Pascutto), hier war er bereits nach dem fünften Zug aus dem Buch, was aber sicher nicht der Grund für die Niederlage war. In Eröffnung und Mittelspiel sah es nämlich noch ganz gut aus, wenngleich mir die Stellung nie wirklich klar erschien. Nach dem Damentausch gewinnt Weiß einen Bauern, für den Schwarz aber sicher gewisse Kompensation hat. Dann jedoch misshandelt Jonny die Stellung fürchterlich, indem er den Damenflügel festlegt, weil er den weißen a-Bauern völlig überschätzt, der einfach vom schwarzen König blockiert werden kann. Mich hat überrascht, wie lange die Rechner der weißen Ruine noch Überlebenschancen eingeräumt haben, für einen Menschen ist ziemlich schnell klar, dass die schwarzen Mittelbauern früher oder später durchbrechen werden, was sie dann letztlich leider auch taten. Gegen den anderen "Gian-Carlo", genauer gegen "Equinox" von Gian-Carlo Delli Colli (Italien) gelingt dann noch die Schadensbegrenzung (okay, viel zu verlieren gab´s eigentlich nicht) in Form eines überzeugenden Schlußrundensiegs: Den etwas überstürzten weißen Angriff kann Jonny recht einfach parieren und bald darauf selbst entscheidend am Damenflügel zuschlagen. Somit landet er mit 4.5/9 auf dem sechsten Platz, mitten im luftleeren Raum, mit jeweils 1.5 Punkten Abstand nach oben bzw. unten. Ungefähr so hätte ich das Ergebnis auch vorhergesagt, schade dass gegen die "Großen", abgesehen vom Remis gegen Shredder, nichts herausgekommen ist. Überhaupt hat in der Endtabelle kein einziges Programm eine Partie gegen ein besser platziertes gewonnen! Sieger dieser WM wurde nun schon zum dritten Mal hintereinander in absolut überzeugender Weise Rybka und hat mit dem Sieg im offenen Turnier und im Blitz sogar das Triple geschafft. Herzlichen Glückwunsch an Vasik Rajlich und sein ganzes Team! Ein großes Lob auch an die spanischen Organisatoren, die das Turnier in vorbildlicher Weise durchgeführt haben. Es hat jede Menge Spaß gemacht, ich bin jetzt allerdings ganz schön müde und daher auch froh, dass es vorbei ist. Morgen Mittag findet dann noch die Siegerehrung statt und danach werde ich noch fünf Tage dranhängen, um mir Spanien (genauer Zaragoza und Madrid) etwas anzusehen. Hasta luego!
Hinweise zu den Kommentaren in den Partien: ![]() Jesus-Monument ![]() Bilbao: Blick von einer der zahlreichen Bruecken ![]() Bilbao: Blick von einer der zahlreichen Bruecken
Weitere Bilder aus Pamplona:
![]() Kletterer: Anlässlich der Bewerbung Pamplonas als europäische Kulturhauptstadt 2016 fliegen in der Spielstätte viele bunte Luftballons umher und gelegentlich klettern auch schon mal Leute an den Wänden herum ![]() Blick vom Quiosco ![]() Blick vom Quiosco ![]() "Quiosco de música" am "Plaza del castillo" in Pamplona Trackbacks
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