Erstmals online – schon gewinnt Stefan

Unsere Schachjugend hat erstmals online ihr Monatsblitz ausgetragen. Auf dem Lichess-Server siegten Stefan Seitz (U20), Philipp Schwab (U14) und Abdul Rahman Zidan (U10). Mit dabei waren auch Mohammed Nour Zidan, Josua Schröder, Raúl Kist und als Gast Julian Maurer. Herzlicher Dank geht an unseren FSJ-ler Jonas Heimann, der nicht nur die Maus, sondern auch das Turnier im Griff hatte. Eine Wiederholung ist schon in Planung. Wer mitmachen möchte, bitte bei Jonas melden: jonas.h.heimann (ätt) gmail.com

Ludwig Seuberth verstorben

Wie ich gerade erfahren habe, ist unser langjähriger Zweiter Vorsitzender, Mäzen und Mannschaftskapitän Ludwig „Lucky“ Seuberth heute an den Folgen eines schlimmen Verkehrsunfalls verstorben. Er war in den letzten zwei Jahrzehnten einer derjenigen, der mit großem persönlichen Einsatz unseren Verein vorangebracht hat, insbesondere als es 2001/2002 um den Aufstieg in die Schachbundesliga ging. Während andere mit zunehmendem Alter an Spielstärke einbüßen, konnte er sich jenseits seines 70. Geburtstags noch erheblich steigern. Was auch daran lag, dass er sehr häufig am Schachbrett anzutreffen war und immer größere Freude am Königlichen Spiel hatte. Wir trauern um einen großen Sportsmann und hilfsbereiten Schachfreund.  Unser Beileid gilt seiner Familie.

Polizeimeldung

Kleines Porträt

Corona setzt uns Matt – bis zum Jahresende

Liebe Schachjugend,

auch wir müssen uns an die rechtlichen Vorgaben halten. Daher fällt nicht nur im November, sondern bis Ende des Jahres das Jugendschach komplett aus. Wenn alles gut läuft, öffnen wir wieder am Freitag 15. Januar 2021 um 17 Uhr. Näheres dazu gibt es sobald wie möglich an dieser Stelle. Ich wünsche Euch bis dahin, dass Ihr gesund bleibt und nicht in Quarantäne müsst. Wir sehen uns wieder!

Heimann erschreckt alle

Das 15. Halloween-Turnier der Schachjugend sah mit Jonas Heimann einen Spion, der aus der Kälte kam und 9,0 Punkte mitnahm. Er siegte damit auch in der U20-Wertung, wobei ihm Stefan Seitz (8,0) doch recht nahe kam. Diesmal hatte der U10-Sieger Abdul Rahman Zidan (6,0) sogar mehr Zähler als der U14-Gewinner Philipp Schwab (4,5), weil dieser sich die Verkleidungspunkte durch die Lappen gehen ließ. Außerdem waren Mohammed Nour Zidan (5,5), Josua Schröder (5,0), Raúl Kist (3,0) und Laura Krause (1,0) im Kostüm am Brett.

Mit Maske – aber einer gruseligen

Am letzten Freitag vor den Herbstferien, 30. Oktober 2020 ab 17.15 Uhr gibt es das 15. Halloween-Turnier für die Schachjugend. Gespielt wird ein Blitzschach-Turnier (5 Minuten) mit neun Runden. Das Turnier zählt zur Reihe der Monatsblitzturniere. Vorgegeben ist als Eröffnung das Halloween-Gambit im Vierspringerspiel. Wer sich dem Anlass nach gruselig verkleidet, bekommt bis zu drei zusätzliche Punkte (je nach Aufwand und Gruseligkeit). Also kommt als Piraten, Skelette, und Vampire, oder auch als Eichhörnchen, Schneemänner oder Feen. Es können auch nicht so erfahrene Schachspieler und Gäste teilnehmen. In den Herbstferien (6. November 2020) gibt es dann eine Pause beim Jugendschach. Mit dem wöchentlichen Training geht es wieder los am 13. November 2020 ab 17 Uhr.

Der eilige Stefan

Das Oktober-Blitz der Schachjugend sicherte sich mit 9,0 Punkten aus zehn Runden ein glänzend aufgelegter Stefan Seitz. Nicht einmal Dauersieger Jonas Heimann (8,0) konnte ihm gefährlich werden. In der U14 gewann Philipp Schwab (5,5) vor Raúl Kist (2,0), während Abdul Rahman Zidan (4,5) die U10 für sich entschied und Samson Rasek (1,0) hinter sich ließ.

Bruno Brostean verstorben

Oft sah man ihn nicht am Schachbrett. Dabei hätte Bruno Brostean viel häufiger spielen wollen. Doch sein Beruf als Sportjournalist beim Verlag Nürnberger Presse machte ihm immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Da hat man an den Wochenenden in der Redaktion der Nordbayerischen Nachrichten Forchheim zu arbeiten. Ein Vierteljahrhundert war Bruno Brostean Mitglied beim SC Forchheim und unterstützte seinen Verein auch dadurch, dass er immer wieder ein offenes Ohr hatte, wenn es um die Berichterstattung ging. Ohne Seine Unterstützung hätte unser erster Bundesliga-Ausflug 2002/2003 nicht so hohe Wellen in der Region geschlagen. Nun ist er, mit gerade einmal 76 Jahren, an seinem Wohnort Uttenreuth verstorben. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten!

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