Saisonrückblick 25/26 2. Mannschaft – Mit Jokern und Nachrückern zum Klassenerhalt

Im zweiten Saisonrückblick schauen wir uns die in die K1 aufgestiegene zweite Mannschaft an. Wie auch in der Aufstiegssaison war Jonas der Mannschaftsführer. Anders als bei der ersten Mannschaft war in der zweiten selten klar, wer welches Brett spielt. Die einzige Ausnahme haben Roland und Jonas an Brett 1 und 2 gebildet. Apropos Jonas. Die Saison ist irgendwo seine Geschichte. An Brett 2 hat er drei Remis, fünf Siege und einen spielfreien Sieg, also insgesamt 7,5 von 9 möglichen Punkten geholt. Damit steht ein sattes DWZ-Plus von 81 Punkten bei einer Leistung von 2139 zu Buche. Herzlichen Glückwunsch El Capitano! Aber zurück zum Team: Im Kern bestand die Mannschaft aus Roland, Jonas, Philipp, Tristan, Oliver und Oskar.  Durch diverse Ausfälle sind regelmäßig Spieler um 2-3 Plätze nach oben gerutscht. So waren Tristan für Brett 6 und Oliver für 7 vorgesehen. Meistens wurde es Brett 4 und 5 für die beiden. Philipp rutschte regelmäßig auf die 3. Und damit kommen wir zum Grund für den Titel. Im Laufe der Saison sind nachgerückt: André (2+ 2= 2-), Tobi D. (2+ 0= 2-) und Arne (2+ 0= 1-). Alle drei haben damit ihre 50% oder etwas darüber geholt. Gleiches gilt für den Großteil der Mannschaft. In der Topliste der Liga ist damit nur Jonas vertreten. Nachdem wir die Stammmannschaft und die Nachrücker, die dann zum Stamm geworden sind, haben, fehlen uns noch die Joker. Und diese waren in der Saison von den Punkten her sehr wichtig. Die Joker waren Felix, Tobi R, Udo, Niclas, Jason und Samuel.

Zum ersten großen Wiedersehen kam es direkt am ersten Spieltag. Während in der letzten Saison ein sicherer Sieg im Topspiel gegen die SG Fürth 3 zustande kam, kam diese in verstärkter Version zum ersten Spieltag. Da wir hier noch nicht unsere verstärkte Ersatzbank hatten, mussten wir auf Tobi R. und Felix zurückgreifen. Und das waren überragende Edel-Joker, die wir uns aus der dritten Mannschaft holen konnten. Während alle Stammspieler, teils in wilden Partien, Remis gehalten haben, haben Tobi und Felix gewonnen. Tobi konnte Alejandro Stolz Mateos besiegen, welcher am Ende mit 7 aus 9 Punkten aus der Liga ging (7+ 0= -2). Felix konnte dazu noch einen Sieg gegen Mykyta Nikolaiev einfahren, welcher ebenfalls mit 6,5 Punkten aus 9 Partien eine Spitzensaison spielte (5+ 3= 2-). Chapeau an unsere beiden Joker. Das war der erste Mannschaftssieg mit einem guten 5:3. Dieser ließ uns sogar vom direkten Aufstieg träumen.

Am zweiten Spieltag stand die Begegnung gegen Kirchehrenbach/Ebs 1 an der Reihe. In der Breite ebenfalls gut aufgestellt, konnten die Joker Niclas und Samuel dafür sorgen, dass wir mit der Mannschaft ein Remis gehalten haben. Eine ehrenwerte Erwähnung sei an dieser Stelle noch Olis Partie, die als Einsteller des Jahres auf der Jahreshauptversammlung gewählt wurde.

Im dritten Spiel setzte es dafür ein Ausrufezeichen. Mit 7 ½ zu ½ wurde Langenzenn-Wilhermsdorf abgefertigt. Vom Mannschaftsergebnis war das ganze zwar passend. Jedoch in der Härte hätte es Langenzenn nicht verdient gehabt zu verlieren, da Tristan z.B. nur durch Zeit in schlechterer Stellung gewann. Edeljoker Udo hat hier noch bewießen, dass er ein alter Fuchs ist. Er wurde mit einer, für ihn, neuen Eröffnungsvariante konfrontiert, die sonst eher online gespielt wird, und hat den Gegner mit seiner Riposte überrollt.Da Felix seine eventuelle Gewinnstellung nicht verwandeln konnte, wurde Langenzenn die 8:0 Niederlage erspart. Aber es waren viele wichtige Brettpunkte, die später noch wichtig sein würden.

Noch vor der Winterpause kamen wir erstmals in der neuen Stammmannschaft zusammen und kamen damit ohne Joker aus. Brett 7 übernahm André und Brett 8 Tobi D. Jedoch war die Aufstellung nicht das einzige “erste Mal“ der Saison. Leider war es auch unsere erste Mannschaftsniederlage. Trotz der Siege unserer Nachrücker konnten wir ein knappes 3 ½ zu 4 ½ nicht verhindern, da Philipp, Oli und Roland, alle von DWZ stärkeren Gegnern, bezwungen wurden. In der Nachbetrachtung war dies die erste Vorankündigung von etwas, das uns die ganze Saison begleiten sollte. Durch das Nachrücken rückten Spieler hoch, die nicht für so weit oben gedacht waren. Zwar hielten wir oft stand, jedoch gab es auch einige geknackte Stellungen.

Nach der Winterpause waren wir beim SC Erlangen zu Gast. Zwar mussten wir mit Jason noch einmal einen Joker einsetzen (der Schreiber des Beitrags meint sich zu erinnern, dass es an kurzfristigen Krankheitsausfällen lag, aber er ist sich nicht mehr sicher), jedoch hat er auch direkt gestochen. Mit einem ungefährdeten 2 ½ zu 5 ½ Auswärtssieg waren wir wieder auf der Erfolgsspur zurück und träumten noch vom zweiten Platz. Dass der Ligaprimus Bubenreuth hieß, war uns da schon klar, aber vielleicht konnte man Eckental schlagen.

Gegen eben jene ging es am sechsten Spieltag. Dort konnten zwar unsere vorderen Bretter um Jonas und Stefan uns wichtige Punkte holen, jedoch fielen hinten Tristan,bei seiner einzigen Saisonniederlage, Oli und Tobi D um. Bei Oli und Tristan betrug der Abstand knapp 250 DWZ Punkte. Bei Tobi D an Brett 8 immerhin noch 100. Dies zeigte eine extreme Stärke von Eckental, sie waren in der Breite sehr gut aufgestellt. Im Schnitt waren es 120 DWZ mehr.

Nach dieser kalten Dusche sollten gleich zwei weitere in Folge kommen. Gegen den direkten Konkurrenten Eggerbachtal verloren wir leider. Immerhin konnte unser letzter “Neuzugang” Arne direkt einen Erfolg für sich verbuchen. Jedoch haben wir an den vorderen Brettern Punkte verloren und hinten sind auch noch André und der Joker Jason umgefallen. Auch Jonas kam in diesem Spiel nicht über ein Remis hinaus. Eine ehrenwerte Erwähnung war diesmal Oli, der seinen Gegner in knapp 10 Zügen zur Aufgabe zwang. So verloren wir 5:3

In fast schon Bestbesetzung wurde dann SF Fürth 2 empfangen. Zwar konnten Roland und Jonas in der Spitze gewinnen, dafür verlor Benni leider an Brett 3. Hinten mussten sich Oli und Tobi D geschlagen geben. Was besonders bitter für Tobi war, da es lange Zeit gut für ihn gestanden hat. Jedoch kam es in der Zeitnotphase in einem komplizierten Endspiel zu einem Fehlgriff. Die restlichen Bretter spielten Remis. Damit war eine weitere knappe 3 ½ zu 4 ½ Heimniederlage im Ligamanager eingetragen. Und um den Ärger zu erhöhen, hätten wir tatsächlich noch absteigen können.

Deshalb war die Devise für den letzten Spieltag gegen den Meister Bubenreuth: ANGRIFF! Mit einer erneut guten Aufstellung ging es gegen die Ersatzgeschwächten Bubenreuther (Den Meistertitel + Aufstieg hatten sie zu dem Zeitpunkt schon). Zwar mussten Roland und Oli erneut Federn lassen, dafür konnten aber Jonas, Tobi D. und Arne gewinnen. Der Rest spielte Remis. Damit war das Spielglück diesmal auf unserer Seite und wir konnten durch den knappen 4 ½ zu 3 ½ Sieg die Liga halten. Tatsächlich wäre der Klassenerhalt auch ohne den Sieg geglückt. Allein unsere guten Brettpunkte wären im Fall der Fälle hilfreich gewesen. Aber das soll den guten Sieg nicht schmälern.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, dass nachdem man noch vor zwei Saisons mit der zweiten Mannschaft gegen den Abstieg in der K2 gespielt hatte, es ein gutes Gefühl war, zumindest kurzzeitig, um den Aufstieg in die Bezirksliga mitzuspielen. Dies ist auch das erklärte Ziel der zweiten Mannschaft. Dass wir am Anfang noch so oft Joker einsetzen mussten, hat sich zum Glück im Laufe der Saison gelegt. Tatsächlich war die Mannschaft oft überfüllt und wir mussten jemanden zuhause lassen. Auch haben diverse Abschlussarbeiten für einige Ausfälle gesorgt. Da dürfen wir zumindest zu den Erfolgreich bestanden Bachelorabschlüssen gratulieren 🥳 Dafür dürfen gerne mal ein paar DWZ oder Siege für eine bessere Abschlussnote getauscht werden ☺️

Da ich ja als Remisenschieber teil der Mannschaft war, wollte ich zum Abschluss noch ein persönliches Wort loswerden: Es hat mir mega viel Spaß gemacht! Ich freue mich auf die kommende Saison!

Kommt zur Mitgliederversammlung

Liebe Mitglieder des Schachclub Forchheim,
ich lade ein zur Jahreshauptversammlung am Freitag 15.05.2026.
Diese findet statt im Haus des Handwerks, Schützenstraße 26, 91301 Forchheim. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Berichte der Vorstandschaft
3. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
4. Entlastung der Vorstandschaft
5. Planungen Sparkassen-Open und Annafestblitzturnier
6. Anträge
7. Verschiedenes
Anträge sind schriftlich bis spätestens 10.05.2026 einzureichen an
Manfred Heidrich
Schachclub Forchheim
1. Vorsitzender

Saisonrückblick 25/26 1. Mannschaft – Mit vereinten Kräften auf Platz 5

Den ersten Saisonrückblick widmen wir der ersten Mannschaft. Wie üblich war Manfred der Mannschaftsführer. Fest auf Brett eins saß, zuverlässig wie immer, trotz des hohen Alters, Vlastimil. Danach kamen Philipp Auburger, Hans-Jürgen Döres, Jörn Bade, Michael Burggraf, René Fantino und Christoph Wallisch. René ist dabei unser Neuzugang. Mit satten 5 von 6 möglichen Punkten (5+ 0= 1-) hat er dabei direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Damit ist er jedoch kein Topscorer. Diesen Titel hat sich, nicht nur für Forchheim, sondern für die gesamte Regionalliga Nord-Ost, Jörn mit 7 aus 9 möglichen Punkten geholt. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Dabei stehen fünf Siege und vier Remis zu Buche. Er konnte also in der Saison nicht geschlagen werden. Selbiges gilt für Manfred mit 6,5 aus 9  (3+ 5= 0-)(Platz 5 in der Liga, da ein Sieg ein Spielfrei war) und Philipp mit 4 aus 6 (2+ 4= 0-). Vlastimil konnte zwar geschlagen werden, hat jedoch trotzdem 5,5 von 8 möglichen Punkten (5+ 1= 2-) geholt und belegt damit ebenfalls den fünften Platz.

Die Saison verlief am Anfang etwas holprig. Ein Grund dafür war, dass wir in fast jedem Spiel etwas (oder in manchen stark) Ersatzgeschwächt waren. Dies hatte natürlich nicht immer positive Auswirkungen auf das Ergebnis, so sehr sich auch die Stammspieler bemühten, das auszugleichen. Jedoch hat es für unsere ganzen “Nachwuchsspieler” den positiven Effekt, dass wir Erfahrungen in der Regionalliga sammeln konnten. In den ersten drei Spielen gab es nur zwei Remis, gegen wie sich später herausstellte, die Nummer 2 und 3 der Liga, sowie eine unglückliche Niederlage gegen Jäklechemie. Der Befreiungsschlag kam dann in der vierten Runde mit einem fulminanten 2-6 Auswärtserfolg gegen SW Nürnberg Süd 2. In der fünften Runde kamen wir trotz eines DWZ Unterschiedes von über 100 DWZ nicht über ein weiteres Remis hinaus. Zusätzlich verloren wir in Runde sechs auch noch beim Landesliga-Absteiger und dem neuen Meister Windischeschenbach mit 5,5 – 2,5. Dafür konnte in Runde 5 die gesamte Mannschaft, inklusive Ersatzspieler, bei Kareth-Lappersdorf glänzen. Mit dem 2,5 zu 5,5 Sieg waren wir sicher gefestigt im Mittelfeld und selbst die letzten rechnerischen Abstiegschancen waren nicht mehr vorhanden. Das letzte Spiel um die goldene Ananas verloren wir leider ebenfalls 3,5 zu 4,5. Damit sind wir trotz der Herausforderungen der Saison auf einem stabilen fünften Platz gelandet.

Bevor ich hier zum Schluss komme möchte ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Jörn richten, der öfters den Fahrdienst für uns übernommen hat 🙂

Auch wenn der Tabellenplatz uns diesmal nicht vom Aufstieg träumen lassen hat, war diese Saison, so glaube ich,wichtig, da er erstmals uns Ersatzspieler in einem größeren Umfang näher an die Regionalliga herangeführt hat. Es kamen dabei inzwischen auch die ersten Remisen und Siege bei rum. Insgesamt  haben wir viel gelernt und gesehen, dass das Niveau noch deutlich steigen kann und hoffentlich bei uns auch wird. Was kurzum bedeutet, wir haben Blut geleckt! Leider kann man nicht innerhalb einer Saison diese Lücke schließen.

Vielen Dank für das tolle und liebe Miteinander 🙂 Ihr habt die Saison wiedermal gerockt!

Wer gewinnt die goldene Ananas?

Das letzte Saisonspiel der Ersten ging gegen die SG Büchenbach/Roth. Der Sieger des Duells sollte Platz 4, der Verlierer Platz 5 in der Rangliste werden. Wir spielten mit drei Nachrückern – Benni sowie die Debütanten Felix und Tobi R. Tobi ließ leider sehr früh federn und verlor gegen seinen Rivalen Maximilian Mitin. Tatsächlich spielten alle anderen Spieler Remis, auch wenn Felix und Philipp kurzzeitig Gewinnchancen hatten. Damit steht eine knappe Niederlage fest und wir beenden die Saison auf Rang 5.

Besiegbares Bubenreuth

Zum Saisonabschluss durfte unsere Zweite nochmal zum aktuellen Tabellenführer, dem SV Bubenreuth. Diese haben in der laufenden Saison noch keinen einzigen Mannschaftspunkt abgegeben. Da wir jedoch rechnerisch noch absteigen konnten, mussten wir alles reinwerfen, was wir hatten. Das Spiel begann mit den einleitenden Worten des TC Handl aus Bubenreuth: „Unsere Aufstellung soll kein Disrespect sein, aber es fällt uns schwer, die Leute zu motivieren, wenn der Aufstieg schon durch ist.“ Für uns bedeutet das natürlich nur eins: Ausnehmen!!! Den Anfang machte Arne, der keine halbe Stunde gebraucht hat, um seinen Gegner komplett zu überspielen. Anschließend folgten drei Remisen von Benni, Stefan und André. Damit brauchten wir nur noch 1,5 Punkte aus 4 Spielen für den sicheren Klassenerhalt. Kurz darauf musste sich jedoch unser Spitzenbrett Roland nach einer dubiosen Eröffnungswahl (1. g4) geschlagen geben ehe auch Oli seine Partie trotz Mehrbauer noch verlor. Als dann plötzlich unser Lieblings-Atze Tobi D die remislich-verlorene Stellung noch gewann, war zunächst der Einsteller aus dem letzten Ligaspiel verziehen. Plötzlich war Jonas der einzige, der noch spielte und kämpfte sogar um einen Mannschaftssieg. Nachdem er im Mittelspiel zwei Bauern ergaunerte, was das Endspiel sehr zäh und vielleicht sogar Remis, konnte aber letztendlich durch ein Bauernopfer seine Stellung um 00:10 Uhr gewinnen. Damit steht ein sensationeller Sieg gegen den Spitzenreiter fest, der uns in der Tabelle ganze 0 Plätze nach vorne katapultiert. Damit beenden wir die Saison auf einem guten 5. Platz. Nächste Saison wird dann aufgestiegen!

Tag der Jugend

Nach mehreren Jahren wird der SC Forchheim nun wieder am Tag der Jugend teilnehmen. Ihr findet uns Samstag ab 9:30 am Stand Nummer 24 in der nähe der Essensstände. Das ganze findet zwischen dem Parkplatz des Landratsamtes und dem Nürnberger Tor statt. Parallel findet auch der Kinder- und Jugendflohmarkt am Paradeplatz statt. Schaut gerne vorbei 🙂

Viele Dank an den Kreisjugendring Forchheim fürs Ausrichten! 🙂

 

C-Trainer in Forchheim

Als Jonas und ich vor 2,5 Jahre in den Vorstand kamen, wollten wir den Verein wieder vorwärts bringen. Ein wichtiger Baustein davon ist unsere tolle Jugend! Um zu lernen wie wir besser unser Wissen weitergeben, haben wir uns vorgenommen den C-Trainer für Schach zu machen.

Dank dem großen Interesse aus dem eigenen Verein und  von Schachfreunden aus ganz Bayern, unter anderem vom Münchner SC, Noris-Tarrasch Nürnberg, SK Schwabach oder auch unseren Freunden aus Kirchehrenbach, konnten wir den Trainer bei uns in Forchheim realisieren.
Von uns sind mit dabei: Jonas I, Oskar, Jason, Marcel, Benni und Tristan

Hierfür erklärte sich der bayerische Ausbildungsleiter Manfred Schweizer, zusammen mit seinen Referenten, bereit, dies uns näher zu bringen.  Am ersten Ausbildungswochenende wurde er vom Schiedsrichiterreferent des bayerischen Schachbundes, Peter Przybylski, unterstützt.

Vielen lieben Dank an Manfred und Peter!

Im Team ist man stärker?

Nach einer Pause im letzten Jahr kehrt unser Tandem-Turnier im Jahr 2026 endlich wieder zurück. Mit dabei waren 12 Teams, fünf davon mit Forchheimer Beteiligung. Der Spielmodus war intensiv: In einem Rundenturnier wurde zunächst gegen jedes andere Team doppelt gespielt. Im anschließenden K.O.-Modus waren die Top 4 für das Viertelfinale gesetzt, während die Teams auf den Rängen 5-12 noch in die Playoffs mussten. Der gesamte K.O.-Modus wurde hierbei als Single-K.O. gespielt. Ein Fehler kann also das Ausscheiden besiegeln.

Auf den Rängen 9-12 landeten nach dem Rundenturnier die Teams Remis-Rabauken (Renn/Paepcke), Zwischenzugs (Chamarthy/Azmy), Snowy FAUst FAUrier TransFAUrm (Bloshchanevich/Soldner) und die Siemensianer (Tan/Hutterer). Diese gingen in den Playoffs direkt raus, brachten aber eine große Menge Spaß ins Turnier. Das Duell um den Sieger der Herzen ging aber ganz klar an die Best Chess Buddies (Schellong/Reitz), die im Rundenturnier zwar noch Probleme hatten, deren Teamchemie aber mit jedem Spiel besser wurde. Leider unterlagen sie im Viertelfinale den Hersbrucker Lauchs. Eine etwas andere Chemie war im Team ICH WILL BAUERN (Krause/Heimann) zu finden, weshalb nach der Mittagspause erstmal das Team neu aufgestellt wurde (Antipka/Heimann). Geholfen hat das auch nix, sie gingen ebenfalls im VF gegen den späteren Sieger raus.

Aufgrund der Absage von Benni wurde das Bullet-Duo (Engel/Schnell) neu gegründet und schrammte knapp an den Top 4 vorbei. Gegen die Drittplatzierten Wall-Breakers war dann allerdings Schluss. Die Sensation des Turniers waren sicherlich die Zitrusfrüchtchen (Holzmann/Helmle), die ihren Gegnern reichlich Saures gaben. Von Platz 9 der Setzliste erreichten sie einen starken 6. Platz und schlugen im Viertelfinale sogar einen der Mitfavoriten, die Wall-Breakers (Loos/Jain), die anschließend ihren Unmut über den Spielmodus am Turnierleiter ausließen (haben euch trotzdem lieb <3). Die märchenhafte Reise nahm jedoch im Halbfinale ihr Ende, als sie gegen das zahlenmäßig stärkste Team ran mussten, Eltersdorf International (Goldsworthy/Pölsterl). In der Vorrunde gaben diese sich zwar noch die ein oder andere Blöße und verloren hier und da, in der K.O-Runde zeigten sie aber ihr Können und marschierten bis ins Finale.

Im Finale gegenüber standen sie den Placebo-Pawns (Pachmann/Reiß), die zuvor die bockstarken Hersbrucker Lauchs (Dachs/Rösler) besiegten. Die Placebo-Pawns, gute Freunde von Benni (zu dem irgendwie alle Wege führen) kamen als absolute Underdogs in das Turnier, einer von beiden spielt noch nicht einmal im Verein. Dafür lieferten sie eine starke Performance ab und schafften sogar im Finale den Triumph über das favorisierte Eltersdorf. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Spieler, die am Samstag dabei waren!

Turnierseite

Benni direkt neben Magnus

Das Grenke Chess Festival ist das größte Schachturnier der Welt. In 6 verschiedenen Klassen treten insgesamt etwa 3700 Schachspieler aus der ganzen Welt gegeneinander an. Unter anderem mit dabei: GM Magnus Carlsen, GM Vincent Keymer, RoKM Jason Tan, GM Maxime Vachier-Lagrave, Benjamin Peggau, GM Niclas Huschenbeth, Jonas Heimann, IM Georgios Souleidis, Niclas Münch, GM Nodirbek Abdussatorov und Leonhard Herter. Unsere fünf Forchheimer Spieler, die sich in der Aufzählung zwischen die Schachelite geschummelt haben, spielten allesamt im B-Open. Lediglich Leonhard, der separat angereist war, verschlug es ins Freestyle B-Open. Dort wird die Variante Chess960 (oder auch Fischer-Random-Schach genannt) gespielt. Leonhard mit seinen 1582 DWZ und sehr geringer OTB-Erfahrung über die letzten Jahre spielte ein riesiges Turnier! Mit einer ELO-Performance von 1947 erlegte er reihenweise 1900er und beendete das Turnier mit sensationellen 5/9 und Rang 62/203. Ähnlich gut lief das Turnier bei Jonas, der aufgrund von Krankheit große Startprobleme hatte. Gegen Ende des Turniers holte er aber 4,5/5 auch dank hervorragender Arbeit seines Sekundanten Felix. Er beendete seine Aufholjagd mit 6,5/9 auf Platz 106/1531. Benni erlebte eine schachliche Achterbahnfahrt: Seine Pflichtaufgaben erledigte er erwartungsgemäß, während er gegen stärkere Gegner nie richtig zum Zuge kam. Das Highlight des Turniers war aber sicherlich sein Spiel gegen die Streamerin WCM Alexandra Prado, das live gestreamed und auch im Live-Kommentar analysiert wurde. Das Bild, live im Stream, neben Magnus zu sehen zu sein und dann auch noch eine Missed Opportunity zu spielen, muss natürlich ausgedruckt und eingerahmt werden :P. Er beendete das Turnier mit 4/9 auf Platz 947. Jasons Ziel wie jedes Mal ist, die malaysischen Top 100 anzugreifen. Dazu braucht er ca. 1800 ELO. Davon entfernte er sich leider, da die externen Versuchungen zu groß waren und sein schachlicher Erfolg darunter litt. Von 8 Partien gewann er lediglich zwei und beendet das Turnier auf Rang 1436. Niclas spielte sein erstes Turnier weiter weg und war von der gesamten Atmosphäre begeistert. Nach ein paar Niederlagen zum Start, fing er sich und holte gleich zwei Siege am Stück. Zum Ende hin gab es dann nochmal einen Sieg, womit er das Turnier mit reichlich Erfahrungen, Erlebnissen, 3 Punkten und Rang 1294 verlässt. Das am prominentesten besetzte Freestyle-A-Open gewann übrigens die deutsche Nr. 1 Vincent Keymer vor Maxime Vachier-Lagrave und Magnus Carlsen

Osterferien am Schachbrett

Derzeit verbringt Tobias Reitz seine Osterferien in Bad Kissingen. Aber nicht zur Erholung, sondern um an der Bayerischen Jugend-Meisterschaft teilzunehmen. In der U14 gehört er als Nr. 18 der Startrangliste nicht zu den Titelaspiranten. Aber wer weiß, welchem Gegner er ein Bein stellen kann. Wir wünschen ihm viel Erfolg!

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