Abenteuer 1. Bundesliga?

Nach dem Verzicht des Zweitliga-Meisters Erfurter SK haben wir als Vizemeister vom Deutschen Schachbund die Gelegenheit bekommen, in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga zu spielen. Ob wir diese Möglichkeit nutzen können, hängt nicht zuletzt von den finanziellen (und personellen) Möglichkeiten ab. Für unseren Verein ist das eine fabelhafte Chance, nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch, was Öffentlichkeitswirkung und Image angeht. Wir hatten ja schon einmal 2002/2003 die Chance, und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich gelohnt hat! Wer Kontakte zu Sponsoren vermitteln kann (oder selbst als Sponsor, Spender oder Mäzen auftreten möchte), melde sich bitte direkt bei Rainer Stephan. Wir brauchen jede Hilfe, um die rund 15.000 Euro Kosten (Schiedsrichter, Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Startgelder etc.) zusammenzubekommen. Dieses Abenteuer können wir nur gemeinsam schultern!
Schach-Bundesliga
Die ersten Spenden sind bereits eingetroffen. Wir danken Christoph Stäblein, dem Architekturbüro Harald Hugel (Bamberg), Bernd Hümmer, Clemens Drummer und Jörg Wichmann.

Günter macht die Sache klar

Günter Niklaus

In Heroldsbach scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Wenn man sich die Tabellen der Offenen Heroldsbacher Meisterschaften des letzten Jahrzehnts so ansieht, steht (fast) immer Günter Niklaus ganz oben. Auch in diesem Jahr wurde unser passives Mitglied wieder Sieger. Mit 4,5 Punkten setzte er sich in der 21. Auflage ungeschlagen durch. Dritter wurde Jürgen Schmidt (3,5), ebenfalls eines unserer Mitglieder, der für SB Heroldsbach startet. Der beste „echte“ Forchheimer wurde Heinz Heger (2,5) auf Rang 6.
Endstand

Bretter, die die Welt bedeuten

Nach der Siegerehrung

Nach sechs Jahren, in denen wir das Jugend-Open am 1. Mai ausgerichtet haben, ist es wieder zurückgekehrt nach Postbauer-Heng. Wir waren mit acht Kindern und Jugendlichen dabei. In der U8 wurde Philipp Michel mit 4,0 Punkten aus sieben Runden Siebter. Philipp hatte sehr starke Gegner und in der Schlussrunde noch die Chance auf einen Pokal. Leider unterlag er nach zäher Gegenwehr doch noch. Die Formkurve steigt aber an. In der U10 zeigte Jonas Heimann bei seinem ersten Turnier sein Können. Mit 3,0 Zählern landete er im Mittelfeld auf Rang 25 und durfte bei seiner Premiere mehr als zufrieden sein. In der U12 hatten wir Leonhard Herter (4,0/20. Platz), Christian Schubert (3,0/29.) und Gastspieler Jonathan Bodky (2,5/43.) am Brett. Alle drei hatten sich etwas mehr vorgenommen. Einen Forchheimer Durchmarsch gab es in der U14. Hier siegte Johannes Mann mit 6,5 Punkten und einem ganzen Zähler Vorsprung. Daniel Bodky (3,0/21.) haderte etwas mit der Chancenverwertung. In der U16 blieb auch Kristin Braun (4,0/13.) etwas unter ihren Möglichkeiten. Trotzdem ein schönes, weil gut organisiertes Turnier. Herzlicher Dank für die Unterstützung beim Transport geht an Schachvater Carsten Heimann.
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Hinter den Kulissen der Tasi

Kiez Güntersberge

Unser U14-Neuzugang Adrian Wichmann hat in der vergangenen Woche erstmals an einem Talentsichtungslehrgang (Tasi) des Deutschen Schachbundes in Harzgerode (Sachsen-Anhalt) teilgenommen. Schachmutter Anette Wichmann hat uns einen ausführlichen Bericht geschickt: „Die Teilnahme am Bundes-Talentsichtungslehrgang vom 25.04.–29.04. in Güntersberge war eine sehr interessante Erfahrung für Adrian und hat ihm großen Spaß gemacht. Das Kiez (Kindererholungszentrum) Güntersberge liegt gut versteckt und weit abseits von Autobahnen mitten in schöner Umgebung im Harz, für deren Bewunderung aber kaum Zeit blieb.“
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Der Meister und sein Schüler

FM Léon Mons

FM Léon Mons hat nun auch beim südlichen Nachbarn sein Debüt gegeben. In der 1. Bundesliga kam er mit seinem Trainer GM Michael Prusikin, der selbst sehr erfolgreich agierte, zu vier Einsätzen bei SIR Bernhard Glatz (ein anderer Name für den SK Royal Salzburg). Das Team wurde angesichts sehr starker Konkurrenz Zehnter. Österreichischer Meister wurde der SK Advisory Invest Baden, der nur zwei Einheimische in der Aufstellung hatte, die zudem noch nicht einmal alle Runden absolvierten. Mit ungarischen, polnischen und georgischen Nationalspielern setzte man sich vor den anderen Mannschaften durch.
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Zu viele remiese Partien

GM Vlastimil Jansa

Auch in der Tschechischen Republik gibt es eine Schach-Bundesliga, nur dass sie dort anders genannt wird. Die Spielstärke im Nachbarland ist dank ausländischer Spitzenleute aus Osteuropa und dem Mittleren und Fernen Osten jedoch ähnlich gut wie in der hiesigen Liga. Mit seinem Club Vystaviste Lysa nad Labem (Lissa an der Elbe) wurde GM Vlastimil Jansa in der Tschechischen Extraliga exzellenter Vierter. Dabei spielte unser Bundesliga-Routinier am 4. Brett als einer der wenigen Großmeister seines Teams alle Runden mit. Weltklasse-Spitzenbrett GM Ruslan Ponomariov aus der Ukraine ließ sich dagegen nur drei Mal am Brett sehen. Leider kam es trotz ausgekämpfter Partien für unseren „Vlasti“ allzu oft zu einem Unentschieden – ein Ergebnis, das ihm selbst am wenigsten gefallen dürfte. Tschechischer Meister wurde übrigens der 1. Novoborsky SK.
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Leutasch ruft – wer folgt?

Alljährlich sind wir beim Mannschafts-Schnellturnier in Leutasch vertreten. Diesmal am 25.-27. Mai 2012. Eine Mannschaft ist bereits komplett: FM Berthold Bartsch, Hans-Jürgen Döres, FM Hans Niedermaier und FM Prof. Dr. Robert Weigel. Für ein zweites (oder drittes) Team sucht Rainer Stephan noch Mitstreiter. Bitte meldet Euch bei ihm! Wer schon einmal dabei war, weiß um das gut organisierte und stark besetzte Event, sowie um die wunderbare Urlaubsatmosphäre.
Ausschreibung

Die Meistermacher

Bernd Weber

Eine krachende Heim-Niederlage beendete die Saison unserer 5. Mannschaft. Mit 2:6 unterlag Ludwig Seuberths Team dem neuen Kreisliga 2-Meister und Aufsteiger SC Pottenstein. Eigentlich keine Überraschung, denn die Gäste hatten sich im Sommer letzten Jahres mit den beiden Pegnitzer Spitzenspielern Dieter Bauer und Uwe Voigt verstärkt. Das Duo hatte beim inzwischen abgemeldeten SC Pegnitz-Creußen in der Bezirksliga Punkte gesammelt. Wir hatten wieder einmal einen Spieler zuwenig, was dem Ergebnis auch nicht gerade zugute kam. Der Klassenerhalt war jedoch schon vor dem Spieltag in trockenen Brettern. Herzlichen Dank an Kapitän Ludwig Seuberth für die Organisation. „Die Meistermacher“ weiterlesen

Im Open nicht oben

Kristin Braun

Bei der mit rund 170 Kindern und Jugendlichen sehr gut besuchten Premiere des Jugend-Open in Regensburg war Jugendtrainer Udo Güldner mit einem Nachwuchs-Quartett vor Ort. In der U8 verpasste Philipp Michel mit 4,0 Punkten aus sieben Runden Schnellschach nur knapp die Pokalränge. Immerhin war er es, der dem späteren Sieger Maximilian Lohr (TSV Mainburg) dessen einzige Niederlage beibringen konnte. In der U12 landete Christian Schubert mit 3,5 Punkten auf Platz 26. Angesichts der mit weitem Abstand größten Teilnehmergruppe mit 53 Startern ein guter Mittelfeldplatz. In der U14 war Daniel Bodky mit 3,0 Zählern und Rang 15 zurecht nicht zufrieden. Nur einmal reichte es beim Turnier der Schachjugend Oberpfalz zum Treppchen: Kristin Braun startete in der U18w und wurde mit 3,5 Punkten Dritte.
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In Garching ein Ei gelegt – jetzt mit Bericht und Partien

Dr. Johannes Zwanzger

Zum Abschluss der 2. Bundesliga Ost ging es für unsere 1. Mannschaft noch um den Aufstieg. Beim SC Garching wollten Kapitän FM Manfred Heidrich und die Seinen beide Punkte holen und auf die Ausrutscher der Konkurrenz warten. Letzteres trat sogar ein: Bindlach wurde von Aue übel verprügelt, während Tabellenführer Erfurt beim Schlusslicht Nürnberg nicht über ein Unentschieden hinauskam. Ein Sieg hätte für die 1. Bundesliga gereicht! Allerdings gab es in München zu viele Remisen, so dass Jörn Bades Niederlage am Ende den Ausschlag zu unseren Ungunsten gab. Dennoch geht für uns eine sportlich sehr erfolgreiche Saison als Vizemeister zu Ende. Bericht beim SC Garching „In Garching ein Ei gelegt – jetzt mit Bericht und Partien“ weiterlesen