Johannes Zwanzger ist wieder in Sachen Computerschach unterwegs. Im japanischen Kanazawa nimmt er demnächst (23.09.-02.10.2010) mit seinem Programm „Jonny“ an der 18. Computer-Schach-Weltmeisterschaft teil. Wir berichten zeitnah und ausführlich mit Bildern, Partien und Berichten aus Sicht unseres Spitzenspielers. „Diesmal spielen wir gleich zwei Turniere gleichzeitig: Die „Haupt“-WM mit freier Hardware sowie die „Software“-WM, wo einheitliche, vom Sponsor gestellte Rechner benutzt werden.“ Herzlichen Dank an Johannes für diesen fernöstlichen Service. Johannes Zwanzger berichtet aus der Ferne:
Ergebnisse und Partien
Jonny zum Kennenlernen „Good bye, Jonny – Abschlussbericht aus Japan“ weiterlesen
Herbert Adler zum 50. Geburtstag
Heute wollen wir jemandem gratulieren, der in unserem Verein seit 2005 passives Mitglied ist und seine Mannschaftskämpfe bei der SG Büchenbach/Roth in Mittelfranken-Süd absolviert. Herbert „Herby“ Adler stammt eigentlich aus Memmelsdorf, wo er im Alter von acht Jahren von seinem Vater auch das Schachspielen gelernt hat. 1980 kam er durch einen Bekannten zu seinem ersten Verein, dem Post-SV Bamberg. „Mein erstes offizielles Turnier war die Jugend-KEM 1980 in Hallstadt. In der ersten Partie traf ich auf meinen etwa gleichaltrigen Mannschaftskameraden Thomas Friedrich. Wir einigten uns auf ein schmerzfreies „GM-remis“ nach 15 Zügen.“ 1986 wechselte er dann, weil er dort wohnte und arbeitete, zur SG Büchenbach/Roth (damals noch TV 21 Büchenbach). Herzlichen Glückwusch zum 50. Geburtstag! Wer mehr über Herbert erfahren will… „Herbert Adler zum 50. Geburtstag“ weiterlesen
Neu bei uns: FM Dr. Andreas Kräußling
Vielen ist FM Dr. Andreas Kräußling noch in bester Erinnerung. Aber nicht, weil er einst für uns gespielt hätte, sondern weil er einer unserer sportlichen Gegner war. In der Saison 1992/93 saß der Schweinfurter für seinen Verein TV Marktheidenfeld in der Oberliga Bayern am Brett. Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost hatte er es mit Stefan Lang zu tun. In einem Herzschlagfinale, das durch Sekunden auf der Uhr einen Sieger fand, entglitt ihm die Partie. Der SC Forchheim gewann und stieg damals auf. Der Beginn einer Zweitliga-Ära unseres Vereins. Nun hat sich der in Bonn lebende FIDE-Meister unserem Verein angeschlossen. Herzlich willkommen bei uns! Im Folgenden erzählt FM Dr. Andreas Kräußling einiges aus seiner Schachlaufbahn: „Neu bei uns: FM Dr. Andreas Kräußling“ weiterlesen
Den Sieg im Hocken heim bringen
Vor dem Turnier galt GM Michael Prusikin als Favorit auf den Titel des Deutschen Schnellschach-Meisters. In Hockenheim hätte es auch fast geklappt, denn die Entscheidung war bei Punktgleichheit (8,0 Zähler aus elf Runden) und drei Stichkämpfen mehr als spannend. Zuletzt reichte es jedoch leider nicht. Trotzdem herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz! Léon Mons erreichte bei seiner Premiere mit 5,5 Punkten den 15. Platz. Schlimm erwischt hat es hingegen unseren Routinier FM Manfred Heidrich, der mit 3,0 Zählern das Schlusslicht der 24 Teilnehmer bildete. Es gibt so Tage…
DSB-Meldung
Bericht
Rückwärtslaufende Bauern
Figuren, die nicht mehr ziehen können, Bauern, die rückwärts laufen oder der Wechsel an ein anderes Brett. Läufer, mit denen man rochieren kann oder Züge, gegen die man protestieren kann. Beim Überraschungsturnier der Schachjugend war diesmal alles etwas anders als sonst. Am besten mit den kuriosen Bedingungen kam Michael Stephan zurecht, der aus fünf Runden Schnellschach 4,0 Punkte und die bessere Wertung eroberte. Auf den Plätzen folgen: Johannes Gründel (4,0), Leonhard Herter, Thomas Heller und Maximilian Theiler (alle 3,0), Kristin Braun (2,0), Fabian Kratzer (1,0) und Matthias Braun (0,0). Neuauflage folgt.
Zum Geburtstag ein Sieg
Unser Bundesliga-Kapitän FM Manfred Heidrich hat früher sehr erfolgreich für den TB 1888 Erlangen gespielt und gehört dem Verein als passives Mitglied immer noch an. Nun hat er bei einem Blitzturnier zu Ehren der Geburt Rafaels, des Sohnes von Rodrigo Martin Fernandez, seine Klasse erneut unter Beweis gestellt. Mit 4,5 Punkten aus fünf Runden bei starker Konkurrenz holte sich FM Manfred Heidrich in Erlangen den Gesamtsieg.
Turnierseite
Die Luft ist raus
Wie der Spielleiter des Deutschen Schachbundes (DSB), Jürgen Kohlstädt, mitgeteilt hat, zieht unser Zweitliga-Konkurrent SC Bad Königshofen seine Mannschaft zurück. Damit stehen die Unterfranken, gerade noch Aufsteiger und mit vielen ausländischen Kräften verstärkt, als Absteiger fest, und wir haben eine Runde weniger zu absolvieren.
Thurn hat die Hosen an
Unser passives Mitglied Stefan Thurn spielt aktiv ja beim TSV Kirchehrenbach. Dort wird der Vereinspokal als Josef-Gebhard-Pokal ausgetragen. Stefan Thurn setzte sich im k.o.-Modus gegen Klaus Pokorny, Michael Striegel und Peter Kuhmann durch. In der Vereinsmeisterschaft unterstrich er mit 4,5 Punkten aus fünf Runden seine Vorrangstellung erneut. Hier schlug er Peter Schneider, Klaus Pokorny, den späteren Zweiten Heinz Kuhmann sowie Norbert Schneider und remisierte gegen den Dritten Peter Kuhmann. Herzlichen Glückwunsch!
Es bleibt, wie es ist
Einstimmig wurden unsere Mitglieder Maximilian Theiler und Udo Güldner für weitere zwei Jahre zum 2. Jugendleiter bzw. Pressewart des Schachkreises Mittelfranken-Nord gewählt. Bei der Kreisversammlung in Uttenreuth gab es folgende weitere Ergebnisse: 2. Vorsitzender Peter Dzierza (SC Erlangen), 2. Internet-Moderator Helmut Fett (SG Siemens Erlangen), 3. Spielleiter Gerhard Feldmann (SG Eckental), DWZ-Wart Stefan Zimmer (SV Neustadt/Aisch), Redakteur der Kreiszeitung Günter Niklaus (SB Heroldsbach) und die Revisoren Horst Habermann (SK Herzogenaurach) sowie Manfred Seel (TSV Ebermannstadt). Für die Kreisligen wird erneut kein Startgeld erhoben.
Alles Meier – oder was?
Dass auch in unserem kleinsten Nachbarland gut besetzte Schnellschach-Open viele Spieler anlocken, das zeigte sich beim 21. Open in Dudelange. GM Vlastimil Jansa, unter anderem auch Nationaltrainer Luxemburgs, erwischte in seiner zweiten Heimat ein gutes Wochenende. Mit 6,5 Punkten aus neun Runden belegte unser Spitzenspieler den glänzenden 9. Platz. Unter den 128 Teilnehmern waren immerhin auch sieben Großmeister, 12 Internationale Meister und sechs FIDE-Meister. Souveräner Sieger mit 8,0 Zählern wurde, nur wenige Stunden nach seinem Erfolg in Antwerpen, der Turnierfavorit GM Georg Meier (OSG Baden-Baden).
Turnierseite
Bericht bei Chessbase