Weihnachtszeit ist Openzeit

Engin Üstün

Wenn ich so darüber nachdenke, dann fällt mir keiner ein, der den SC Forchheim schon einmal beim Bad Königshofen-Open vertreten hat. Dabei gibt es das kleine Turnier (gerade einmal 23 Spieler!) nun schon fünfzehn Jahre. Jetzt endlich hat es einer gewagt: Engin Üstün nutzt die freien Tage bis zum Jahresende. Update: Leider war unser Bezirksliga-Spieler in keiner guten Verfassung und sammelte nur 4,0 Zähler in sieben Runden (Platz 7). Dabei hatte er das Pech einer kampflosen Niederlage in der 2. Runde, die ihm DWZ-schwächere, aber keinesfalls leicht schlagbare Gegnern zutrieb. Einziger Teilnehmer mit 6,0 Punkten und damit Turniersieger war Andreas Peschel (SG Aljechin Solingen).
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Fröhliche Weihnachten

Der Schachclub Forchheim e.V. wünscht allen Mitgliedern und deren Angehörigen, seinen Gönnern und Unterstützern, sowie den Schachfreunden in Nah und Fern ein ruhiges und fröhliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Im Neuen Jahr mögen Gesundheit und Zufriedenheit mit Euch sein. Und wer ans Brett tritt, dem wünschen wir eine interessante, spannende und vielleicht sogar erfolgreiche Partie.

In den Ferien an der ELO arbeiten

Seit 26 Jahren gibt es das Erfurter Schachfestival nun schon. Diesmal wagt sich Adrian Wichmann ins Meisterturnier mit 157 Spielern. Als Nr. 99 der Setzliste hat er wohl keine Chance auf eine Top Ten-Plazierung. Wohl aber kann er seine zuletzt sehr gute Open-Form nach einem Großmeister-Trainings-Wochenende hoffentlich weiter unter Beweis stellen. Wir wünschen Adrian in Thüringen viel Erfolg!
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Endstand Monatsblitz

Heimann, Schwab, Michel

Nach zehn Turnieren in zwölf Monaten, nur im August und September pausierte der Nachwuchs, liegt nun der Endstand der Monatsblitz-Serie vor. Souveräner Sieger wurde Philipp Michel, der es sich Dank seines uneinholbaren Punktvorsprungs leisten konnte, das finale Turnier auszulassen. Dennoch hatte er zuletzt sagenhafte 30,0 Zähler mehr als Stefan Seitz. Michel holte sich zudem den U14-Pokal. In der U20 siegte Jonas Heimann, der auch noch die jüngere Gruppe hätte mitspielen können und Christian Schubert auf Rang 2 verwies. Bei den Kleinsten gewann Philipp Schwab. Im direkten U10-Duell mit seinem härtesten Verfolger Tolja Mokhir, Gastspieler von der Anna-Grundschule Forchheim, hielt er diesen auf Distanz. Bei der Weihnachtsfeier des Schachclubs überreichte Jugendleiter Udo Güldner an das erfolgsverwöhnte Trio die Pokale.
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Ein seltener Gast

Daniel Bodky

Beim letzten Monatsblitz des Jahres fehlte ausnahmsweise Philipp Michel. Der U14-Seriensieger hatte die Jahreswertung bereits gewonnen und ließ diesmal Stefan Seitz den Vortritt. Mit 8,0 Punkten aus neun Runden landete er noch vor dem U20-Favoriten Daniel Bodky (7,0) und Maximilian Irnstorfer (7,0). In der U10-Wertung setzte sich einmal mehr Philipp Schwab durch, der sich ein packendes Duell mit Gastspieler Tolja Mokhir (Anna-Grundschule Forchheim) um die Jahreswertung lieferte. Herzlicher Dank für die Versorgung unserer Kleinen mit Kinderglühwein und Gebäck geht an Jutta Braun. Sie kümmerte sich auch um kleine Geschenke. In der Turnierleitung hatte Michael Bär alles gut im Griff. Da am 23. Dezember 2016 kein Jugendschach mehr stattfindet, sehen wir uns erst am Freitag 13. Januar 2017 um 17 Uhr wieder. Bis dahin wünsche ich Allen ruhige Festtage! „Ein seltener Gast“ weiterlesen

Das Ufer entfernt sich

Roland Gagel

Nun sind es schon vier Punkte bis zum rettenden Ufer in der Bezirksliga 2. Nach der knappen 3:5 Heimniederlage gegen den direkten Abstiegskonkurrenten SC Heideck/Hilpoltstein haben sich die Chancen für unsere 3. Mannschaft weiter verschlechtert. Besonders ärgerlich war es, dass wir ausgerechnet in so einem wichtigen Wettkampf nur zu Siebt in Unterzahl antreten mussten. Einzig Roland Gagel, der eine fulminanten Angriffspartie mit Figurenopfer aufs Brett zauberte, spielte in Normalform. Josef Heinkelmann machte in einer noch nicht ausgekämpften Partie gegen den Ex-Forchheimer Stephan Platz zu schnell remis, als unser Team durch die Blitzniederlage des Ersatzspielers Robert Schütz gerade 0:2 in Rückstand geraten war. Der hatte am Schlussbrett ausgerechnet den besten Gegner des Tages erwischt. Dann rettete sich Kristin Braun, zwischenzeitlich mit zwei Bauern im Rückstand, am Spitzenbrett ebenso ins Unentschieden wie Udo Güldner gegen einen starken Nachwuchsspieler. Da sah es bei Engin Üstün mit Minusqualität und König auf offenem Felde allerdings schon nicht mehr allzu gut aus. Als Letzter kämpfte einmal mehr Dr. Jochen Radeck, der mit Minusqualität aber starkem Königsangriff doch noch ins Remis entwischen konnte.
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Schuberts Debüt

FM Florian Ott

Nach dem Auftaktsieg gegen den Titelverteidiger SC Erlangen hat unsere U20-Mannschaft auch die Doppelrunde in Erlangen gut überstanden. Obwohl Kapitän Robert Wagner auf Stammspieler Dominik Nöttling verzichten musste, und es deshalb beim Duell mit dem Vize-Meister SW Nürnberg Süd zu einem von beiden unbesetzten Schlussbrett kam. Nach dem 3,5:1,5 Erfolg wartete mit dem SC Höchstadt/Aisch ein vermeintlich leichter Gegner, der uns in der vergangenen Saison aber einen Strich durch die Rechnung hatte machen können. Diesmal ließ unser Nachwuchs beim 5,5:0,5 Kantersieg gegen Lukas Schulz´ frühere Teamkollegen nichts anbrennen. Dabei kam Ersatzmann Christian Schubert zu seinem Bayernliga-Debüt und steuerte ein Remis bei. Als Tabellenführer haben wir in den beiden übrigen Doppelrunden in Nürnberg und Regensburg alle Trümpfe in der Hand. Vielleicht gelingt ja noch einmal der Sprung auf Deutsche Ebene…
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Das Ende ist nahe

Schwab, Heimann, Michel

Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu, und damit auch unsere Reihe der Monatsblitzturniere. Die vorletzte Auflage im November sicherte sich erneut Philipp Michel mit blütenweißer Weste. Er holte sich auch den U14-Pokal. Die U20-Wertung gewann Jonas Heimann mit 8,0 Punkten aus neun Runden. Bester U10-Spieler wurde einmal mehr Philipp Schwab mit 6,0 Zählern. In den nächsten Tagen werde ich einen aktuellen Zwischenstand der Jahreswertung veröffentlichen, damit jeder weß, ob er am 16. Dezember ab 17.15 Uhr im Finale noch einmal voll angreifen muss oder es ruhig angehen lassen kann. Alle Teilnehmer erwarten vorweihnachtliche Überraschungen! „Das Ende ist nahe“ weiterlesen

Any promotion is good promotion

Engin Üstün

Im Marketing gibt es den Spruch, auch eine schlechte Nachricht mache das Produkt bekannter. Einfach nur im Gespräch bleiben ist das Wichtigste. Trotzdem gibt es so manchen Schachverein, der auf seiner Homepage nur Siegesmeldungen und Jubelarien verbreitet und Niederlagen und Rückschläge lieber verschweigt. Als ob man sich im Sport über die Tiefen zwischen zwei Wellenbergen schämen müsste. Deshalb berichte ich, mit beruflich bedingter Verspätung, über die dritte Schlappe der 3. Mannschaft in der Bezirksliga 2. Dabei blieben leider drei Bretter leer, so dass der favorisierte Gastgeber SC Erlangen 3 nicht mehr viel tun musste, um den Mannschaftssieg zu erreichen. Als Teamchefin Kristin Braun und Ersatzspieler Edgar Schwab unterlegen waren, waren beide Punkte für SC Forchheim 3 hinfort. Nur Engin Üstün punktete, während Roland Gagel und Dr. Jochen Radeck sich zum Remis durchkämpften. Im Heimspiel gegen den SC Heideck/Hilpoltstein braucht es nun einen Befreiungsschlag. Denn ständig über Rückschläge berichten zu müssen macht auf Dauer keine Freude.
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Es braucht mehr Qualitäts-Sicherung – jetzt mit Artikel

IM Andreas Rupprecht

Gegen den Tabellenletzten Passau wollten wir unbedingt Punkten und „zwangen“ neben unseren Profis auch Ali Seyb aus der Examensvorbereitung ans Brett. Leider kam es dann so, wie es immer kommt, wenn man sich zum Spielen überreden lässt: Man rennt in eine bessere Vorbereitung, ist nicht 100% bei der Sache und verliert. Dennoch danke für das Mitspielen. Relativ wenig spektakuläre Unentschieden gab es in den Partien von Milos gegen GM Velicka und Hans-Jürgen gegen Robert Offinger. Ich selber probierte eine derzeit sehr aktuelle Englischbekämpfung, zu der es sogar zwei aktuelle Bücher und eine Rezension in „Schach“ gibt. IM Weiss versuchte schnell abzuweichen, kam aber dabei leicht in Nachteil. Dann wollte ich zu viel und fand mich auf einmal in total passiver Stellung wieder, nachdem meine Angriffsfiguren zurückgedrängt wurden. Beide übersahen wir sogar eine Gewinnmöglichkeit für ihn. In der Schlussstellung konnte ich dann gerade so viel Druck auf seine einzige Schwäche aufbauen, dass er eine dreimalige Stellungswiederholung anstrebte. Super sah es bei Vlasti aus. Mit viel Selbstbewusstsein ließ er IM Suran keine Chance und gewann eine strategisch fein gespielte Partie im Schlussangriff. Als ich mich auf den Heimweg machte, liefen beim Stand von 2,5:2,5 noch drei Partien. Manfred konnte dabei gegen FM Hellmayr aus der Eröffnung schon großen Druck aufbauen und hatte im Endspiel Springer gegen Läufer einen Bauern mehr. Verwertung anstrengend, aber sollte möglich sein. Lukas dagegen stand gegen Wolfgang Linhart schrecklich passiv, hier gab ich nicht mehr viel auf ihn. Florian hatte bei besserer Stellung gegen FM Hiermann eine Qualität mehr. Zu Hause angekommen staunte ich dann doch über das Ergebnis: 4:4. Lukas konnte die Partie nicht retten, wobei eine Festung Springer gegen Turm möglich gewesen sein sollte (6-Steiner). Am Brett aber immer schwierig. Manfred hat den Mehrbauern souverän verwertet. Leider zeigte Florian in der Verwertung der Mehrqualität typisch jugendliche Schwächen. Anstatt staubtrocken die Qualität runterzuspielen, wollte er groß im Mattangriff gewinnen und rannte in ein Dauerschach. Schade, aber dennoch war es wichtig, Passau auf Distanz zu halten. Nach der Niederlage von Passau am Sonntag gegen Erlangen sollte damit mit Passau schon der erste Verein sicher hinter uns bleiben.
Partien Runde5.pgn
NN-Artikel
Lukas Schulz berichtet „Es braucht mehr Qualitäts-Sicherung – jetzt mit Artikel“ weiterlesen