Bei den Nordbayerischen Nachrichten Forchheim könnt Ihr unseren Großmeister Léon Mons noch bis zum 15. Januar zum „Sportler des Jahres“ wählen:
Punkte geschenkt
Das Jahresende naht und mit ihm auch das Nikolaus-Turnier der Schachjugend. Am Freitag 7. Dezember 2018 ab 17.15 Uhr dreht sich im „Haus des Handwerks“ alles um nordisches Gambit, einen Sack voller Überraschungen und geschenkte Punkte. Nach neun Runden, in denen es drunter und drüber gehen wird, stehen die Sieger dann gegen 19 Uhr fest. Wer sich weihnachtlich verkleidet, als rührender Rauschgoldengel, Wi-Wa-Weihnachtsmann oder sprechender Spekulatius, der bekommt bis zu drei Extra-Punkte gutgeschrieben. Mitmachen kann jeder, der Schach spielen kann, auch Vereinslose, Schulschach-Kinder oder Gäste anderer Vereine. Es gibt für alle Teilnehmer auch ein kleines Präsent. Außerdem zählt das Turnier zur Monatsblitz-Jahreswertung.
Bogdan Ivanovski verstorben
Vor Kurzem habe ich noch mit unserem ältesten Mitglied gesprochen. Nun hat mich die traurige Nachricht ereilt, dass Bogdan Ivanovski (1935-2018) verstorben ist. Auch wenn er „erst“ seit 25 Jahren beim Schachclub Forchheim war, so bildete er doch einen wichtigen Pfeiler in unserem Verein. Dabei begann Bogdan, der noch im Königreich Jugoslawien geboren wurde und Ende der 50-er Jahre nach Deutschland kam, seine Karriere auf den 64 Feldern beim ATSV Forchheim. Der traditionsreiche Arbeiter-Turn- und Sportverein hatte damals eine eigene Schachabteilung. Wer mehr darüber wissen möchte, der kann einen Blick auf einen Artikel zum 75. Geburtstag Bogdans lesen. In den letzten Jahren wurden seine Auftritte am Schachbrett zwar seltener, er blieb aber bis zuletzt ein leidenschaftlicher Schachfreund. In der legendären Gaudi-Mannschaft und bei zahlreichen Bier-Schach-Turnieren gehörte er einfach dazu. Sein Kampfgeist und sein Optimismus werden uns fehlen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Die Beerdigung findet am Freitag 16. November 2018 um 13.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof Forchheim statt.
Wiedersehen mit „alten“ Bekannten
Nach drei Jahren Pause gab es wieder einmal ein Bierschach-Turnier. Dabei setzte sich, trotz der Bier-Wertung, die schachliche Klasse durch. Mit 20,5 Punkten setzten sich Stefan Lang und unser Ex-Landesliga-Spieler Martin Killmann an die Spitze. Dicht gefolgt von Gastgeber Konni Scheller (19,0) und unserem früheren Kreisliga-Kämpfer Florian Rammler (18,0). Im Mittelfeld landeten der aus München eingeflogene Maximilian Theiler (17,0), Bierschach-Miterfinder Udo Güldner (15,5) und U20-Spieler Daniel Bodky (15,0). Ein Wiedersehen nach acht Jahren Abstinenz vom Schachbrett gab es mit Franz Warmuth (13,5) und mit Max Riedlberger (12,0), der seit seiner Zeit beim Jugendschach vor einem Vierteljahrhundert nicht mehr bei der Königsjagd beobachtet worden war. Es war ein wunderbarer Abend, der reichlich Gelegenheit für Gespräche bot.
Gleich mehrere Punkte liegengelassen
Das erste Spiel der an einigen Positionen umgestellten Gaudi-Mannschaft brachte dieser einen knappen 4,5:3,5-Heimsieg. Wobei nicht nur Kapitän Udo Güldner, sondern auch Jugendspieler Stefan Seitz, sowie Pechvogel Klaus Driedger einen halben Zähler liegenließen. Der erste vergab ein sichergeglaubtes Endspiel in Zeitnot noch und hatte am Ende ebenso „nur“ ein Remis wie Stefan Seitz, der sich trotz zweier Mehrfiguren einem Dauerschach gegenübersah. Klaus Driedger war mit dem Unentschieden nicht zufrieden, spielte auf Sieg und unterschätzte die Ressourcen seines Kontrahenten. Keine Probleme gegen ersatzgeschwächte Gäste aus Uttenreuth hatten Christian Kormann und Robert Schütz. Der eine sammelte Bauer um Bauer ein, der andere machte selbiges mit größeren Figuren. Zu schnellen und ungefährdeten Punkteteilungen kamen Rudolf Osthof und Johannes Gründel, während Ersatzmann Robert Thiele am Schlussbrett stets die Initiative hatte, diesen Vorteil aber nicht in einen ganzen Punkt umsetzen konnte. Nach fünf Stunden war es ein verdienter und wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der Kreisliga 2. „Gleich mehrere Punkte liegengelassen“ weiterlesen
Eberhard Buhl ist tot
Wie ich heute erfahren habe, ist unser langjähriges Mitglied Eberhard Buhl (1935-2018) in seinem Zuhause in Forchheim gestorben. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, insbesondere seiner Witwe Helga. Die Beerdigung findet am kommenden Samstag um 9 Uhr im Friedwald Ebermannstadt statt. Danach sind die Schachfreunde zu einem kleinen Imbiss im Gasthaus Schwane am Marktplatz eingeladen. Wer mit mir nach Ebermannstadt fahren möchte, den bitte ich um Nachricht. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr vor unserem Spiellokal.
Abschlussfeier bei Rainer
Liebe Schachfreunde,
die Saisonabschlussfeier des SC Forchheim findet dieses Jahr wieder bei Rainer Stephan statt.
Wann?
Samstag, 11.08.2018 ab 17.30 Uhr
Wo?
Bei Rainer Stephan
Kennedyring 75 b
91301 Forchheim
Alle Mitglieder und Angehörige sind eingeladen. Unser Gastgeber sorgt für Verpflegung und Getränke.Es dürfen aber auch Salate usw. zusätzlich mitgebracht werden. Bitte meldet euch (mit Anzahl der Personen) bis spätestens Montag, 06.08.2018 an bei Rainer Stephan: raiste@online.de
Wer Verpflegung beisteuert, bitte möglichst dies ebenfalls angeben. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Heidrich
Ergebnisse Annafestblitz 2018
Vielen Dank an Christoph
Derzeit befindet sich Christoph Stäblein im Umzugsstress. Unser Landesliga-Kapitän verlässt uns nach 23 Jahren aus beruflichen und privaten Gründen Richtung Lübeck. Nach vielen Jahren, in denen er den Schachclub Forchheim tatkräftig als Webmaster, Turnierleiter, Jugendtrainer und Mannschaftsführer unterstützt hat, tut uns dieser Verlust natürlich weh. Zugleich wünschen wir Christoph und seiner Familie im ganz hohen Norden alles erdenklich Gute. Er stammt ja aus dem niedersächsischen Bad Pyrmont und kennt sich in der Norddeutschen Tiefebene ganz gut aus. Er wird das Beste daraus machen.
Freising in Lauer-Stellung
Erstmals konnte sich bei der Bayerischen Blitzschach-Meisterschaft FM Moritz Lauer vom SK Herzogenaurach in die Siegerliste eintragen. In Freising lieferte er sich ein Kopf an Kopf-Rennen mit dem Fünf Minuten-Spezialisten FM Thomas Kirchner vom SC Noris Tarrasch Nürnberg, der mit 25,0 Punkten aus 32 Runden nur einen halben Zähler hinter dem Ersten ins Ziel kam. Auch die so siegesgewohnten Bayern-Spieler IM Thomas Reich und FM Thomas Lentrodt hatten dabei das Nachsehen. Unser Bundesliga-Kapitän FM Manfred Heidrich holte in dem starken Feld immerhin 22,5 Punkte und Rang 9, der aber nicht zur Teilnahme im nächsten Jahr berechtigt.
Endstand